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Mückenschutz & Fernreisen

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(Stand: 2016)

 

Mückenschutz

Der Schutz vor Stechmücken und vor anderen stechendem Getier (z.B. Zecken, Milben, Flöhe, Läuse, Stechfliegen, Bremsen) ist vor allem bei Reisen in tropische und subtropische Länder von großer Bedeutung um die Übertragung von Infektionskrankheiten zu verhindern. Weltweit werden mehr als 250 verschiedene Erreger auf diese Weise übertragen und nur bei wenigen steht eine wirksame Impfung zur Verfügung wie die gegen Gelbfieber, Japanische Enzephalitis oder Zecken-Hirnentzündung (FSME).

 

Leider wird der Schutz vor infektiösen Stichen von vielen Reisenden vernachlässigt, obwohl dies eine der wichtigsten und wirksamsten Vorbeugemaßnahmen in der Reisemedizin ist. So lässt sich allein bei der Malaria das Risiko um bis zu 90% durch konsequente Mückenschutzmaßnahmen verringern. Weitere prominente Beispiele sind das Denguefieber, die Zikavirus-Infektion und das Chikungunya-Fieber –  Virusinfektionen die derzeit in vielen Reiseländern sehr häufig vorkommen und gegen die noch keine Impfungen verfügbar sind.

 

Viele Stechmücken sind nachtaktiv, so dass der Mückenschutz besonders in der Dämmerung und Nachts bedeutsam ist. Stechfliegen, Bremsen, Zecken und einige Mückenarten wie z.B. die Aedesmücken (Überträger von Gelbfieber-, Dengue-, Zika- und Chikungunyaviren) stechen aber auch tagsüber.

Schutzmaßnahmen

Als Repellents kommen vor allem Mittel in Frage, die DEET (z. B. Nobite, Care Plus, Anti Brumm, Autan Tropical, TREK) oder Icaridin (z. B. Autan, Parazeet, Azaron before) in ausreichender Konzentration enthalten (DEET 30-50%, Icaridin 20-30%). Die als Creme, Lotion, Spray oder Stick erhältlichen Repellents sollten gleichmäßig auf alle freiliegenden Körperstellen und im Gesicht aufgetragen bzw. verteilt werden (Kontakt mit Augen, Mund und anderen Schleimhäuten vermeiden). Ein Auftragen auch unter Kleidungsstücken ist dann empfehlenswert, wenn diese sehr dünn sind und/oder der Haut eng anliegen, da die Mücken auch durch solche Kleidung stechen können. Die Wirkungsdauer schwankt je nach Präparat und Konzentration zwischen 5 und 8 Stunden, bei hohen Temperaturen auch kürzer. Die Wirksamkeit sog. biologischer Präparate (z.B. Citronella, ätherische Öle) ist leider nur gering.

 

Den höchstmöglichen Schutz bietet die Kombination von einem Repellent mit dem Tragen von imprägnierter Kleidung. Im Fachhandel gibt es bereits mit Insektiziden (meist mit Pyrethroiden wie z.B. Permethrin) imprägnierte Kleidung. Man kann Textilien wie Hemden oder T-Shirts auch selbst imprägnieren, z.B. durch Waschen oder Einsprayen mit Permethrin-haltigen Lösungen oder Sprays (z.B. Nobite Kleidung, K-O Tabs 123; Anwendungshinweise der Hersteller beachten!). Zum Schutz vor Zecken (z.B. bei Safaris, Trekking) ist zudem eine Imprägnierung (z.B. mit Nobite Kleidung Spray) von Schuhen, Strümpfen und Hosenbeinen empfehlenswert. Durch eine Imprägnierung kann auch die Effektivität von Moskitonetzen erheblich verbessert werden. Die Imprägnierungen halten mehrere Wochen bzw. bis zur nächsten Wäsche. Im Handel gibt es auch Moskitonetzte, bei denen das Insektizid bereits in das Textilmaterial integriert ist und die bis zu 3 Jahren wirksam sind.

Zu den Schutzmaßnahmen gehören:

Einreiben unbedeckter Hautstellen mit mückenabweisenden Mitteln (sogenannte Repellents, s.u.)

Tragen von hautbedeckender, aber nicht enganliegender Kleidung

Aufenthalt in mückensicheren Räumen (Klimaanlage, Fliegengitter),

Schlafen unter Moskitonetzen (vor allem in nicht mückensicheren Quartieren)

Die zusätzliche Verwendung von Insektiziden (z.B. Pyrethroide) bietet weiteren Schutz, z. B. als Spray, in Verdampfern, als Räucherspiralen („mosquito coils“) sowie zur Imprägnierung von Moskitonetzen und Kleidungsstücken.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem beratenden Arzt in der Privatpraxis Prof. Dr. Löscher für Reise- und Tropenmedizin.

Privatpraxis Prof. Dr. Löscher für Reise- und Tropenmedizin

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